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Phishing mit der WAZ

Redakteure der WAZ erwähnten wohl fälschlicherweise in einer der letzten Ausgaben einen Link zu einem Phishing Angebot. Auf deren Website ist jedenfalls folgendes zu lesen:

Warnung für Kunden der Sparkasse

Im gesamten östlichen Ruhrgebiet versuchen derzeit Internet-Betrüger verstärkt, an die Kontendaten von Sparkassen-Kunden zu kommen, die Online-Banking nutzen. Es handelt sich dabei um ein so genanntes „Phishing“. Die Täter nutzen ausschließlich E-Mails, um ihre Opfer anzusprechen. Ein solcher Betrugsversuch wurde in der gestrigen WAZ-Ausgabe in der Beilage „Tipps, Trends, Tatsachen“ versehentlich abgedruckt. Unter der Überschrift „Sparkassen: Neuer Schutz“ wurden Sparkassenkunden aufgefordert, ihr Konto durch die Eingabe mehrerer persönlicher Daten auf einer speziellen Internetseite zu authentifizieren. Dieser Aufforderung darf unter keinen Umständen Folge geleistet werden. Der dort angegebene Link führt auf eine Seite der Phishing-Betrüger. Wir bitten unsere Leser für dieses Versehen um Entschuldigung.

Wär ja irgendwie schon wieder lustig, wenn es nich so traurig wäre das sowas einer renommierten Dortmunder Tageszeitung passiert …

5 Kommentare zu “Phishing mit der WAZ”

  1. Grafik: GravatarFabian Grunwald:

    tja.. die waz eben ;)

  2. Grafik: GravatarUwe Koloska:

    Es ist anscheinend noch viel schlimmer, als du andeutest: Die Nasen vom Provinzkäsblatt scheinen nicht nur den Link abgedruckt zu haben, sondern haben den Inhalt einer solchen Phishing Mail sowas von ernst genommen, daß sie ihn zu einer Servicemeldung verwurstet haben …
    Und die Phisher machen sich ganz bestimmt die Mühe, ihre Mails nur auf das östliche Ruhrgebiet zu beschränken — wenn das mal kein Service ist ;-)

  3. Grafik: Gravatarmkorsakov:

    Leider hält die waz nix von dauerhaften Links, von daher ist Dein Verweis leider schon wieder hinfällig. Bei denen muss man, wenn man was ‚beweisen‘ will, noch mit Screenshots arbeiten ;-]

  4. Grafik: GravatarManuel:

    Ich hab ja glücklicherweise den Text vollständig kopiert, da ich mir sowas schon irgendwie gedacht hatte …

  5. Grafik: GravatarAndreas Berg:

    Normalerweise schiebt man solche Vorkommnisse ja immer auf den Praktikanten. In diesem Fall ist es aber bestimmt ein gesetzter Redakteur gewesen, denn die meist jungen Praktikanten kennen den Phishing-Mist ja ;-).

    Aber mal ernsthaft: wenn die Redakteure solchen Mist blind glauben und noch nicht mal die Quelle prüfen, wie soll man dann die Tageszeitungen noch ernst nehmen?

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